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Impressionen 2012

12. September 2012

Das Jahr 2012 war im Mostviertel ein gutes Jahr für rasches Wachstum. Hier zeige ich ein paar Zwischenstände von Anfang September.

Diese Zuwächse wurden auf mittelmäßigen Böden, ohne Düngung und mit guter Pflege erreicht.

Im April gepflanzte 2 m lange Pannoniaruten, 50 cm tief gepflanzt, sind Anfang September fast 4 m hoch

Die Pappeln der Sorte Max 4 wurden im Winter zum ersten Mal geerntet und wuchsen bisher auf bis zu 5,5 m

Auch die Durchmesser der Max 4 können sich sehen lassen

Die Pappeln der Sorte Pannonia wurden letzten Winter zum ersten Mal geerntet und wuchsen bisher über 4 m

Die Weiden der Sorte Viminalis wurden letzten Winter zum ersten Mal geerntet, haben viele Triebe mit Längen bis über 4 m entwickelt

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Pflegetipps

Jetzt im Herbst sind folgende Dinge zu beachten:

· Wer schon Energieholz stehen hat sollte beobachten ob Wühlmäuse aktiv sind. Die Wühlmausöffnung verschütten, mit einem Stock markieren und in ein paar Tagen nachsehen ob das Loch wieder geöffnet wurde. Bei starkem Befall sollte gegen die Wühlmäuse vorgegangen werden. Ab Oktober bis kurz vor dem ersten Schnee kann mit einem Wühlmauspflug praktisch Gift eingebracht werden. Wühlmäuse sind vor allem auf Standorten mit viel Gras (Futter während Frühjahr bis Herbst) zu finden und in den ersten 2-3 Jahren des Bestandes gefährlich. Jetzt noch Gras mähen und entfernen nimmt Mäusen das Futter und kann sie bewegen wegzuziehen.

· Wer vor hat nächstes Jahr neue Energieholzflächen anzupflanzen sollte rasch Bodenproben nehmen. Vor allem auf Wiesenflächen hat sich gezeigt, dass die Phosphorversorgung oft katastrophal schlecht ist. Hohe Erträge sind dann nicht zu erwarten. Es ist viel einfacher den Phosphorhaushalt im Boden noch vor dem Umpflügen heuer zu verbessern, als nach der Pflanzung. Außerdem wandert Phosphor sehr langsam runter in die Schichten der Wurzeln. Mit dem Pflügen geht das schnell und einfach. Bei Waldflächen ist oft der pH-Wert ein Thema.

· Für Neupflanzungen vor allem für Biobauern ist auch zu überlegen, ob man Folien, wie man sie von den Erdbeeren kennt, verwenden möchte. Die Vorteile sind raschere Bodenerwärmung und daher schnellerer Anwuchs, weniger Pflegeaufwand und man kommt ganz ohne Herbizide aus. Die Nachteile sind die Kosten für die Folie und der Zeitaufwand beim Auslegen und Wegräumen.

· Bestellungen für 2021 bitte bis Ende Jänner machen. Im Jänner und Februar ist es meist kalt genug zum Schneiden der Steckhölzer. Im März ist es meist schon zu warm dafür.

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Mag. Bernhard Riener, Heimberg 12, 3350 Haag . Mobil: +43(0)664 455 79 99 . E-Mail: